Trotz Niederlage viele gute Ansätze: U14 weiblich zeigt starke Entwicklung

Die weibliche U14 der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/ Martineum Halberstadt musste sich den Baskets Wolmirstedt mit 42:86 geschlagen geben, zeigte dabei aber viele positive Ansätze. Gegen körperlich überlegene Gegnerinnen begann das Team zunächst etwas nervös und mit spürbarem Respekt, fand dann aber immer besser in die Partie.

Nele Rübenack mit starkem Drive zum Korb (Foto: Marko Heiroth)

Vor allem in der zweiten Halbzeit präsentierten sich die Panthers deutlich stabiler und gestalteten diese über weite Strecken nahezu ausgeglichen. Trotz guter Offensivrebounds gelang es allerdings zu selten, diese in Punkte umzumünzen. Im dritten Viertel machten sich dann bei nur sieben eingesetzten Spielerinnen die schwindenden Kräfte und einige Unkonzentriertheiten bemerkbar. „Umso erfreulicher war die Reaktion im Schlussabschnitt, als die Mannschaft noch einmal konzentrierter spielte – auch getragen von der lautstarken Unterstützung der vielen mitgereisten Eltern“, resümierte Trainerin Yvonne Kriseleit, die ergänzend aufzeigt, dass „trotz Niederlage ein klarer Fortschritt in dieser hochkomplexen Sportart erkennbar“: Ihre Mannschaft habe sich nach nervösem Beginn gut ins Spiel gearbeitet, Trainingsinhalte ordentlich umgesetzt und erneut gezeigt, dass von Spiel zu Spiel eine Steigerung erkennbar sei. Besonders erfreulich: „Zwei leistungsstarke Spielerinnen fehlten, wurden vom Team aber sehr gut kompensiert. Verbesserungsbedarf besteht weiterhin beim Defensivrebound und im Rückzug, hier soll die Defensive künftig noch aggressiver auftreten – daran werden Arbeiten“, so Kriseleit.

Hanne Quandt (am Ball) mit einem starkem und selbstbewussten Auftritt (Foto: Marko Heiroth)

Zu den auffälligsten Spielerinnen gehörten Hanne Quandt, die mit starken Aktionen und 11 Punkten überzeugte, sowie Nele-Sophia Rübenack, die das Team mit 19 Punkten trug. Auch Elli Wischmann zeigte eine sehr konstante und selbstbewusste Leistung, Emma Schmidt kämpfte um jeden Ball und ging an ihre Grenzen. Ein besonderes Erfolgserlebnis feierte Lara Rübenack mit ihrem ersten Korb. So blieb unter dem Strich trotz der Niederlage ein positiver Eindruck in einem insgesamt sehr fairen Spiel mit starker Zukunftsperspektive.

U14 weiblich als Einheit mit Trainerin Yvonne Kriseleit (Foto: Marko Heiroth)

 

Alissa Schneider sichert den Ball beim Rebound (Foto: Marko Heiroth)