Ein außergewöhnlicher Trainingstag erwartete die U12 der GutsMuths Quedlinburg Panthers in den Räumlichkeiten des Therapeutischen Zentrums des Harzklinikums Dorothea Christiane Erxleben in Quedlinburg. Die Nachwuchsbasketballerinnen und -basketballer erhielten die seltene Gelegenheit, die sportmedizinische Leistungsdiagnostik einer Spitzensportlerin aus nächster Nähe mitzuerleben und dabei wertvolle Einblicke in den Leistungssport zu gewinnen.
Im Mittelpunkt stand Basketballerin Lina Falk (22). Die U18-Vizeweltmeisterin im 3×3-Basketball von 2022 und Spielerin der Pepperdine Waves in der US-amerikanischen NCAA Division I absolvierte im Institut Therapeutische Bereiche des Harzklinikums eine biomechanische Funktions- und Bewegungsanalyse. Ziel der Untersuchung ist die Leistungsoptimierung sowie die Verletzungsprävention für die bevorstehende College-Saison in den USA. Die 1,88 Meter große Athletin aus Wolfenbüttel wird bereits seit zwei Jahren von Institutsleiter Ingo Rembitzki betreut.
Für die jungen Panthers blieb es jedoch nicht beim Zuschauen. Sie konnten einzelne Untersuchungsabläufe verfolgen und nachstellen, Fragen stellen und erfuhren aus erster Hand, welche Bedeutung moderne Diagnostik für die Entwicklung von Spitzensportlerinnen und Spitzensportlern besitzt.
Im Anschluss nahm sich Lina Falk viel Zeit für eine ausführliche Fragerunde mit der U12. Besonders interessierten sich die Kinder für ihren sportlichen Werdegang, ihre täglichen Trainings- und Leistungsprinzipien sowie den Weg bis in den College-Basketball. Auch persönliche Erfahrungen aus ihrer Zeit als Nachwuchsspielerin standen im Mittelpunkt des Austauschs.
Für den zehnjährigen U12-Spieler Anton Becker war vor allem eine Frage besonders wichtig: „Wie können wir uns als Mannschaft noch besser entwickeln und wie schafft man den Weg bis ans College?“ Lina Falks Antwort fiel ebenso ehrlich wie motivierend aus: „Mit viel Einsatz, harter Arbeit, aber eben auch mit Leidenschaft und vor allem Spaß am Basketball.“ Auch U12-Spielerin Nele Rübenack zeigte sich beeindruckt: „Es war richtig schön zu sehen, dass Lina genauso wie wir einmal angefangen hat, in mehreren Altersklassen gleichzeitig gespielt hat und sich Schritt für Schritt bis ans College gearbeitet hat. Das motiviert uns, unseren eigenen Weg weiterzugehen.“
Trainer Sebastian Lindenberg betonte den besonderen Wert dieses Tages für den Nachwuchs: „Für unsere Jugendspielerinnen und Jugendspieler war das ein einmaliges Erlebnis, eine so erfolgreiche College-Spielerin und ehemalige Jugendnationalspielerin kennenzulernen und ihre Leistungsdiagnostik hautnah mitzuerleben. Solche Einblicke vermitteln, wie viel Professionalität hinter sportlichem Erfolg steckt und motivieren unsere Kinder, ihren eigenen Weg mit Begeisterung weiterzugehen.“
Die GutsMuths Quedlinburg Panthers und das Martineum Halberstadt bedanken sich herzlich beim Harzklinikum Dorothea Christiane Erxleben, insbesondere beim Therapeutischen Zentrum und dem Team um Institutsleiter Ingo Rembitzki, für die Möglichkeit, aktiv an der Leistungsdiagnostik einer Spitzensportlerin teilnehmen zu dürfen. Diese außergewöhnlichen Einblicke werden den jungen Basketballerinnen und Basketballern noch lange in Erinnerung bleiben und haben einmal mehr gezeigt, dass Leidenschaft, Teamgeist und kontinuierliche Entwicklung die Grundlagen sportlichen Erfolgs sind.

Die U12 mittendrin im Gruppenbild des Therapeutischen Zentrums des Harzklinikums mit Institutsleiter Ingo Rembitzki (kniend), Hennig Speck (Leiter Orthopädische Chirurgie), Dr. Kaith Letzel (Chefarzt Klinik für Unfallchirurgie und Orthopädie), Lena Falk, Dr. Matthias Voth (Geschäftsführer) und Dr. Thomas Bartkiewicz (Ärztlicher Direktor). (Foto: Privat)

Lena Falk mit Nele Rübenack, Leistungsträgern der Panthers in der U12 und U14 weiblich (Foto: privat)

Teamfoto mal anders: Die U12 der Panthers im Therapeutischen Zentrum des Harzklinikum zu Gast bei der Leistungsdiagnostik von Collespielerin Lina Falk (Foto: privat)


