Panthers U14 beendeten MDL-Saison mit wertvollen Entwicklungsschritten

Die U14 der GutsMuths Quedlinburg Panthers/ Martineum Halberstadt hat die Saison in der Mitteldeutschen Liga mit zwei anspruchsvollen Spielen gegen Science City Jena und den BBC Halle abgeschlossen. Auch wenn die Ergebnisse deutlich ausfielen, zeigten die Harzer Nachwuchsbasketballer erneut, dass sie sich dem hohen Niveau der Liga stellen, die Herausforderung annehmen und daraus wichtige Entwicklungsschritte mitnehmen.

Starker Auftritt trotz Niederlage bei Science City Jena

Beim Auswärtsspiel in Jena mussten sich die Panthers Science City Jena mit 76:120 geschlagen geben. Dabei startete die Mannschaft mutig in die Partie und gewann das erste Viertel knapp mit 24:23. Gegen die hohe individuelle Qualität und Tiefe der Gastgeber gerieten die Harzer im weiteren Spielverlauf jedoch zunehmend unter Druck. Jena steigerte sich vor allem in der zweiten Halbzeit und entschied die Partie letztlich deutlich für sich. Trotz der Niederlage setzten die Panthers offensiv starke Akzente. Charlie Hölzer überzeugte mit 34 Punkten und einer starken Präsenz über die gesamte Spielzeit. Benedikt Schimpfermann, der jüngste Spieler im Kader, steuerte 18 Punkte bei. Diego Stagge kam auf 17 Zähler. Auch Laurenz Schreiber und Noah Hübner Bellmunt trugen sich in die Scorerliste ein. Insgesamt erzielte die Mannschaft 76 Punkte – ein Beleg dafür, dass sie auch gegen das stärkste Team der Liga offensiv Lösungen findet, defensiv aber noch Potentiale aufzeigt.

Saisonabschluss gegen den BBC Halle

Im letzten Saisonspiel trafen die Panthers in eigener Halle auf das Team. Gegen die stark aufspielenden Gäste mussten sich die Harzer mit 62:100 geschlagen geben; das Ergebnis bildet aber bei weitem nicht die gezeigte Leistung der Panthers ab. Zwar setzten sich die Gäste bereits im ersten Viertel mit 33:16 ab, dennoch mussten die Hallenser sehr schwer für ihre Punkte arbeiten. Die Panthers hielten dennoch engagiert dagegen und arbeiteten sich über Einsatz, Tempo und individuelle Aktionen immer wieder ins Spiel. Leon Kühnau war mit 30 Punkten bester Werfer der Panthers und zeigte eine sehr starke persönliche Leistung. Anselm Spix erzielte 12 Punkte, Charlie Hölzer kam auf 9 Zähler, wusste aber sein Team an beiden Enden des Feldes zu führen. Lukas Hartmann erzielte 7 Punkte und Benedikt Flegerbein auf 4 Punkte – beide Spieler zeigten ein sehr engagiertes Spiel. Auch die Freiwurfquote von 67 Prozent zeigte zudem, dass die Mannschaft über die Saison weitere Fortschritte gemacht hat.

Entwicklung steht im Vordergrund

Für die Verantwortlichen der Panthers Harz steht nach dieser Saison nicht allein der Blick auf Ergebnisse oder Tabellenstand im Mittelpunkt. Vielmehr ging es darum, „junge Spieler an das Niveau der Mitteldeutschen Liga heranzuführen, sie sportlich wie persönlich weiterzuentwickeln und ihnen die Möglichkeit zu geben, sich in einem anspruchsvollen Umfeld zu behaupten“, so Trainer Nestor Katsagiorgis, der sich stolz auf die Entwicklung seiner Mannschaft zeigte. So war „die Saison geprägt von vielen Unwägbarkeiten: verletzungsbedingte Ausfälle, Spielverlegungen, Anpassungsschwierigkeiten und immer ein schmaler Kader stellten das Team vor große Herausforderungen“, resümiert der Trainer. Häufig mussten die Panthers Spiele mit nur acht Spielern bestreiten. Dennoch stellte sich die Mannschaft Woche für Woche der Aufgabe, kämpfte sich über Identität, Einsatz und Zusammenhalt in die Spiele hinein und entwickelte dabei eine eigene Art, Basketball zu spielen.

Auch Jörg Göhler, Abteilungsleiter Basketball, ordnet die Saison entsprechend ein: „Wir schauen hier nicht ausschließlich auf Ergebnisse und Tabellenstände. Vielmehr steht für uns die Entwicklung der Spieler im Vordergrund. Wir wollen Charaktere auf und neben dem Platz entwickeln. Die Entwicklung hat für uns oberste Priorität.“ Gerade deshalb verdient diese U14-Mannschaft großen Respekt. Viele Spiele gingen unglücklich verloren, oft auch aufgrund der fehlenden Breite im Kader. Dennoch war deutlich zu erkennen, dass die Spieler an ihren Aufgaben gewachsen sind. Das Niveau der Mitteldeutschen Liga ist hoch, doch die Young Panthers Harz müssen sich nicht verstecken.

„Mit Blick auf die kommende Saison gilt es nun, auf diesen Erfahrungen aufzubauen. Die Mannschaft hat gelernt, was Intensität, Tempo und körperliche Präsenz auf diesem Niveau bedeuten. Sie hat Rückschläge angenommen, Verantwortung übernommen und sich sichtbar weiterentwickelt. Genau diese Entwicklung soll nun die Grundlage für den nächsten Schritt bilden.“, so das Resümee eines zufriedenen Trainers am Ende der Saison.