U16 II der Panthers beendet starke Saison als drittbestes Bezirksliga-Team des Landes

Eine bemerkenswerte Saison geht für die U16 II der GutsMuths Quedlinburg Panthers/ Martineum Halberstadt mit einem starken dritten Platz beim Finalturnier der besten Bezirksligisten des Landes zu Ende. Qualifiziert hatte sich die junge Mannschaft mit Platz 1 in der Hauptrunde mit neun Siegen und einer Niederlage. In Weißenfels traf die Mannschaft von Trainer Abhisek Ellapu auf Gastgeber MBC Weißenfels II und auf die Burg Towers, die sich später den Turniersieg sicherten. Auch wenn die Panthers in beiden Partien unterlagen, war die Teilnahme am Finalturnier weit mehr als nur ein Saisonabschluss: Es war die verdiente Auszeichnung für eine lange Spielzeit und für die positive Entwicklung eines jungen Teams.

Verdienter Lohn für eine starke Saison

Die U16 II hatte sich mit konstanten Leistungen für das Landesfinale qualifiziert und damit bereits vor dem Turnier ein sportliches Ausrufezeichen gesetzt. Der dritte Platz im Vergleich der besten Bezirksliga-Teams des Landes unterstreicht, welche Entwicklung die Mannschaft in dieser Saison genommen hat. Trainer Abhisek Ellapu sah das Turnier vor allem als wertvolle Erfahrung für seine Spieler. Seine Mannschaft habe die „Gelegenheit erhalten, sich auf Finalebene mit starken Gegnern zu messen, und diese Herausforderung mit großem Einsatz angenommen.“ Die Erfahrungen, die er gemeinsam mit dem Team in dieser Saison gesammelt habe, seien sehr wertvoll. „Die Spieler haben sich individuell wie mannschaftlich deutlich weiterentwickelt. Sie haben eine gute Zukunft vor sich“, so der Trainer.

Gegen Weißenfels nach der Pause deutlich mutiger

Im ersten Spiel wartete mit dem MBC Weißenfels II der Gastgeber. Die Panthers kamen zunächst schwer in die Partie. Weißenfels nutzte seine Vorteile früh konsequent aus und entschied das erste Viertel mit 32:11 für sich. Auch im zweiten Abschnitt hatte der MBC zunächst die Spielkontrolle, sodass die Panthers mit einem 24:57-Rückstand in die Halbzeit gingen. Trainer Ellapu sah vor allem in der Anfangsphase zu großen Respekt vor dem Gegner: „Wir haben zunächst nicht frei genug agiert und wirkten gehemmt“. Die Panthers spielten mutiger, suchten entschlossener ihre Aktionen und entschieden das dritte Viertel sogar mit 18:17 für sich. „In der zweiten Halbzeit waren wir viel mutiger“, bilanzierte Ellapu. Letztlich lief die Mannschaft dem frühen hohen Rückstand jedoch dauerhaft hinterher. Hinzu kam, dass Weißenfels über die breitere Bank verfügte und seine Qualität über die gesamte Spielzeit hinweg konstant einbringen konnte. Am Ende setzte sich der Gastgeber mit 100:54 durch. Topscorer der Panthers war Johannes Wode mit 14 Punkten. Len Düsing (12), Hugene Eickne (8), Nils Schreinert (6), Max-Oliver Gerlach (4), Collin Schwarz (4), Malte Scherlitz (3) und Luca Hartmann (3) konkurrierten das Scoreboard.

Gegen den Turniersieger Burg Towers offensiv überzeugend

Im zweiten Spiel trafen die Panthers auf die Burg Towers, die sich später den Turniersieg sichern sollten. Auch hier geriet die U16 II früh unter Druck. Burg entschied die ersten beiden Viertel für sich und führte zur Halbzeit mit 64:36. Nach dem Seitenwechsel stabilisierte sich das Team und gestaltete die Begegnung deutlich ausgeglichener. Das dritte Viertel endete 16:19; der Schlussabschnitt 19:21. Besonders offensiv zeigte die Mannschaft gegen den späteren Turniersieger „eine ansprechende Leistung mit viel Engagement und 71 offensiven Punkten, mit denen ich sehr zufrieden. Jedoch müssen wir an der Defensive arbeiten: In beiden Spielen 100 Punkte zu kassieren ist zu viel“, so der Trainer. Am Ende gewann Burg mit 104:71, doch die Panthers bewiesen über weite Strecken der zweiten Halbzeit, dass sie auf diesem Niveau Akzente setzen können.

Erfolgreichster Werfer der U16 II war Hugene Eickner mit 15 Punkten. Max-Oliver Gerlach (14), Len Düsing (12 Punkte), Johannes Wode (11) und Jesse Siebert (10) punkteten zweistellig. Nils Schreinert (4), Collin Schwarz (4) und Moritz Krause (2) steuerten weitere Punkte bei. Großes Mank war die Ausbeute an der Freiwurflinie: Lediglich 11 von 29 Versuchen wurden verwandet: „Eine 38 prozentige Trefferquote von der Freiwurflinie entspricht nicht unserem Leitungsstand. Auch hier werden wir hart arbeiten“.

Stolz auf Teamgeist und Entwicklung

Bei den Verantwortlichen überwog nach dem Finalturnier klar der Stolz auf die Mannschaft. Die U16 II hat nicht nur den Sprung unter die besten drei Bezirksliga-Teams des Landes geschafft, sondern sich in Weißenfels auch als geschlossenes, entwicklungsfähiges Team präsentiert. „Das Team hat eine starke Saison gespielt und sich die Teilnahme am Finalturnier absolut verdient, und das Turnier noch mit Platz 3 abschließt, ist ein toller Erfolg und macht uns sehr stolz“, resümiert Abteilungsleiter Gunter Schimpfermann, der gemeinsam mit Jörg Göhler die Leistungen der Mannschaft ausdrücklich würdigte. „Besonders beeindruckend ist, wie das Team unter Trainer Abhisek Ellapu zusammengewachsen ist. Die Spieler haben sich sportlich wie menschlich hervorragend entwickelt, sich in Weißenfels mit den besten Mannschaften des Landes gemessen und die Panthers sehr gut vertreten. Diese Erfahrungen werden die Jungs weiterbringen“, zeigt sich auch Jörg Göhler stolz auf das Ergebnis. Der dritte Platz beim Finalturnier bildet damit einen starken Schlusspunkt unter eine erfolgreiche Saison – und zugleich eine vielversprechende Grundlage für die sportliche Entwicklung dieser Mannschaft.

Die U16 II, hier beim Auswärtssieg im Ligaspiel in Dessau, hat eine bemerkenswerte Saison unter Trainer Abhisek Ellapu gespielt (Foto: Verein)