Die Herren der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/Martineum Halberstadt sind im Viertelfinale des BVSA-Ligapokals ausgeschieden. Bei den Börde Bisons Magdeburg unterlag die Mannschaft von Trainer Nestor Katsagiorgis nach einem über weite Strecken offenen und intensiv geführten Spiel am Ende mit 66:87.
Die Panthers erwischten zunächst den besseren Start. Mit einem 9:0-Lauf setzten die Gäste früh ein Ausrufezeichen und fanden gut in die Partie. Vor allem Kapitän Sebastian Lindenberg übernahm Verantwortung und war offensiv der wichtigste Faktor. Auch körperlich hielten die Panthers gegen robuste Magdeburger stark dagegen. Beide Teams spielten einen physischen Basketball, in dem sich über lange Zeit keine Mannschaft entscheidend absetzen konnte.
Magdeburg dreht im Schlussviertel auf
Nach einer knappen ersten Halbzeit blieb die Begegnung auch im dritten Viertel offen. Die Panthers hielten dagegen, verloren im letzten Abschnitt jedoch zunehmend die Kontrolle. Einfache Fehler, vergebene freie Würfe und nachlassende Konzentration brachten Magdeburg endgültig auf die Siegerstraße.
„Wir haben das Spiel im vierten Viertel völlig aus der Hand gegeben“, sagte Trainer Nestor Katsagiorgis nach der Partie. „Der Grund dafür waren einfache Fehler. Wenn wir die einfachen freien Würfe nach Offensivrebound reinmachen, haben wir das Spiel gewonnen. Wir waren aber nicht bis zum Schluss fokussiert genug, um den Sieg nach Hause zu fahren.“
Auch Jörg Göhler, der trotz Schulterverletzung fast 15 Minuten auf dem Feld stand, teilte diese Einschätzung. Am Ende sei nicht die körperliche Verfassung entscheidend gewesen, sondern die mentale Bereitschaft, das Spiel konsequent zu Ende zu bringen.
Auf Magdeburger Seite überzeugten vor allem Aufbauspieler Mike Rosner (17) und Center Felix Neumann (12) mit starken Leistungen. Daniel Günther für die Gastgeber jedoch der Taktgeber (23) und zeigte an beiden Enden des Feldes eine überzeugende Partie.
Enttäuschung nach verpasstem Halbfinale
Offensiv trugen bei den Panthers vor allem Sebastian Lindenberg mit 22 Punkten, Alexander Helten mit 21 Punkten und Dominik Gottowik mit 10 Punkten die Hauptlast. Helten und Gottowik hatten es insbesondere in der zweiten Halbzeit schwer, sich gute Würfe zu kreieren. Dennoch fanden sie immer wieder Wege, selbst zu punkten oder ihre Mitspieler in Szene zu setzen.
Auch René Schneider stellte sich trotz Achillessehnenproblemen in den Dienst der Mannschaft. Er unterstützte das Team und setzte in mehreren Momenten wichtige Impulse. „Natürlich sind wir enttäuscht“, sagte Kapitän Lindenberg. „Wir wären gerne als Sieger vom Feld gegangen, um im Halbfinale auf den USV Halle zu treffen. Wenn man als Mannschaft in einen solchen Wettbewerb geht, dann will man ihn natürlich auch gewinnen. Das liegt in der Natur der Sache.“
Für die Panthers endet der Pokalwettbewerb damit im Viertelfinale. Über drei Viertel zeigte die Mannschaft eine engagierte und konkurrenzfähige Leistung. Im entscheidenden Schlussabschnitt fehlten jedoch die nötige Ruhe, Konsequenz und Konzentration, um die Partie nach Hause zu bringen.



