Panthers ziehen souverän ins Viertelfinale des BVSA-Ligapokals ein

Mit einer über weite Strecken hochkonzentrierten Vorstellung haben die 1. Herren der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/Martineum Halberstadt das Viertelfinale des BVSA-Ligapokals erreicht. Im Achtelfinale empfing der gastgebende Oberligist in der Bodelandhalle die Elbe Baskets Magdeburg und setzte sich gegen den Landesligisten am Ende klar mit 102:44 (30:5, 29:10, 23:14, 20:15) durch.

Die Gäste aus Magdeburg, die in dieser Saison bereits zweimal auf die 2. Herren der Panthers getroffen waren, reisten lediglich mit sieben Spielern an und hatten von Beginn an große Probleme, ins Spiel zu finden. Die Panthers nutzten diesen Umstand konsequent aus, verteidigten aufmerksam, spielten mit Tempo und lagen früh deutlich mit 23:0 in Führung. Bereits nach dem ersten Viertel war beim Stand von 30:5 die Richtung klar vorgegeben.

Trainer Nestor Katsagiorgis hatte seine Mannschaft im Vorfeld eindringlich auf die Partie eingeschworen und vor allem eines eingefordert: Seriösität und Respekt gegenüber dem Gegner. Genau das setzte sein Team über weite Strecken sehr ordentlich um. Auch im zweiten Abschnitt blieben die Panthers dominant, bewegten den Ball gut und bauten den Vorsprung bis zur Halbzeit auf 59:15 aus. Nach dem dritten Viertel stand es 82:29, ehe die Panthers die Begegnung mit einem souveränen 102:44-Erfolg beendeten.

Offensiv war insbesondere der Wurf von außen ein entscheidender Faktor: Insgesamt 19 Dreipunktewürfe versenkten die Panthers und bewiesen damit ihren guten Wurfrhythmus. Bester Werfer der Gastgeber war Alexander Helten mit 33 Punkten (8 Dreier), gefolgt von Dominik Gottowik mit 19 Zählern (3 Dreier) und Sebastian Lindenberg mit 18 Punkten (4 Dreier). Felix Braun (9, 3 Dreier), Christian Meier (8), Jannik Matlach (6), Timon Hilse (5), Jörg Göhler (4) sowie Christopher Hahn und Jan-Alexander Schulze-Glaubitz rundeten das Scoring ab.

Ganz zufrieden war Coach Katsagiorgis trotz des deutlichen Erfolgs jedoch nicht in allen Phasen:
„Wir haben den Gegner ordentlich respektiert und das Spiel seriös angenommen. Dennoch hätte ich mir noch mehr Set-Play gewünscht, damit wir weiter im Rhythmus bleiben. Aber zumindest war der Wurfrhythmus gegeben.“

Ein besonderes Augenmerk lag erneut auf den Nachwuchsspielern Jannik Matlach und Timon Hilse. Der erst 15-Jährige Matlach erhielt weitere wertvolle 15 Einsatzminuten im Herrenbereich und nutzte diese mit großem Einsatz ebenso wie Timon Hilse, der in den knapp 18 Minuten Spielzeit sein Spiel ordentlich organisierte. Für Katsagiorgis ist das ein wichtiger Entwicklungsschritt: „Jannik und Timon haben wieder wertvolle Spielminuten bekommen. Gerade solche Minuten muss man sich auch in solchen Spielen hart erarbeiten und das im Training erlernte auch hier umsetzen.“

Neben der klaren sportlichen Überlegenheit war auch die Atmosphäre in der Halle ein wichtiger Faktor. Zahlreiche Fans, darunter erneut viele Jugendspieler, waren in die Halle gekommen und unterstützten die Panthers lautstark über die gesamte Spielzeit hinweg. Diese Kulisse verlieh dem Pokalabend einen würdigen Rahmen und zeigte einmal mehr den starken Rückhalt des Basketballs in Quedlinburg und Halberstadt.

Viel Zeit zum Durchatmen bleibt den Panthers allerdings nicht. Bereits am kommenden Samstag, 27. April, wartet in Magdeburg die nächste Herausforderung im BVSA-Ligapokal. Dann trifft das Team auf die Börde Bisons Magdeburg – und damit auf einen Gegner von einem ganz anderen Kaliber. Die Duelle in der zurückliegenden Oberliga-Saison verliefen bereits denkbar eng und versprechen nun ein echtes Pokalspiel mit viel Spannung: Während sich die Bisons in Magdeburg mit 84:82 durchsetzen konnten, gewannen die Panthers ihr Heimspiel knapp mit 77:75. Spannung ist also garantiert.

Nach dem Spiel überwog die Freude über den 102:44 Heimerfolg (Foto: Marko Heiroth)

Panthers-Jugend supported lautstark: Am Vormittag noch in den Jugendspielen im Einsatz, fanden sie auch abends den Weg in die Halle (Foto: Marko Heiroth)

Auch die U14 weiblich, hier durch Hanne Quandt, Elly Wischmann, Thea Ritzau und Nele Rübenack (v.l.n.r.) vertreten, sorgten für lautstarke Unterstützung (Foto: Marko Heiroth)