U14-Basketballerinnen zeigen starke Entwicklung in Magdeburg

Trotz einer 40:68-Niederlage beim 1. Magdeburger BC hat die U14 weiblich der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/ Martineum Halberstadt in Magdeburg mit einer engagierten Leistung überzeugt. Gegen die körperlich deutlich überlegenen und wuchtig auftretenden Gastgeberinnen zeigte das junge Team über weite Strecken, dass es in seiner Entwicklung einen weiteren Schritt nach vorn gemacht hat. Betreut wurde die Mannschaft diesmal interimsweise von Jens Petrasch, eigentlich Trainer der U14 II männlich. Er sprang für die etatmäßige Trainerin Yvonne Kriseleit ein, die zeitgleich beim U10-Turnier in Burg im Einsatz war.

Besonders hervorzuheben war der Auftritt von Hanne Quandt. Sie absolvierte ein starkes Spiel, stand mehr als 32 Minuten auf dem Feld und war mit 12 Punkten beste Werferin der Panthers. „Beachtlich war, da sie ja um 13:00 Uhr in Quedlinburg bereits zum nächsten Spiel bei der U12 IV als wesentliche Leistungsträgerin aktiv war“, sagte Jens Petrasch nach der Partie. Auch Thea Ritzau und Nele Rübenack wussten zu überzeugen. Beide erzielten jeweils 10 Punkte und standen ebenfalls gut 32 Minuten auf dem Parkett. Damit zeigten sie eindrucksvoll, dass sie trotz ihres jüngeren Alters in diese Liga gehören.

Die Gastgeberinnen aus Magdeburg legten den Grundstein für ihren Erfolg bereits in der ersten Halbzeit, in der sie sich eine deutliche Führung erspielten. Dennoch hielten die Panthers dagegen, arbeiteten engagiert in der Defensive und suchten auch offensiv immer wieder ihre Möglichkeiten. Vor allem im dritten Viertel zeigte die Mannschaft, dass sie sich auch von Rückständen nicht entmutigen lässt.

Auch wenn die Panthers derzeit den letzten Tabellenplatz belegen, ist die Entwicklung der Mannschaft unverkennbar. Von Spiel zu Spiel ruft das Team mehr von seinem Potenzial ab. Entsprechend zufrieden zeigte sich Interimstrainer Jens Petrasch: Die Mädchen arbeiteten sehr gut im Training und hätten dies nun auch in Magdeburg auf dem Feld gezeigt.

Trainerin Yvonne Kriseleit zog am Abend ebenfalls ein positives Fazit: „Wir sind die einzige Mannschaft in der Liga, die regelhaft teilnimmt. Alle anderen Teams spielen außer Konkurrenz, was aber völlig in Ordnung ist, da es am Ende im Damenbasketball auch darum geht, viele Spiele zu generieren. Am Ende ist das Training ausschlaggebend; für die Entwicklung der Spielerinnen ist jedoch Spielzeit entscheidend.“

So stand am Ende zwar eine Niederlage auf dem Spielberichtsbogen, zugleich aber auch die Erkenntnis, dass die U14-Basketballerinnen der Panthers auf einem guten Weg sind.

Es spielten: Hanne Quandt (12 Punkte), Alissa Schneider, Elly Wischmann, Stella Saphira Vogel (8, 0/2 Freiwürfe), Emma Schmidt, Klara Möhring (0, 0/2), Lara-Maria Rübenack, Thea Ritzau (10, 1/2), Nele Rübenack (10, 2/2).

Thea Ritzau (li.) war mit 10 Punkten im Spiel erfolgreich (Foto: Verein)

U14 weiblich: Die jungen Spielerinnen nach der Time-Out (Foto: Verein)