Die U12 IV der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/ Martineum Halberstadt hat sich beim Spitzenreiter Aschersleben Tigers BC trotz der 49:71-Niederlage stark präsentiert und über weite Strecken ein engagiertes und mutiges Auswärtsspiel gezeigt.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten sich früh ab. Aschersleben überzeugte vor allem mit viel Offensivdruck und individueller Klasse, allen voran Finn Caspar, der dem Spiel seinen Stempel mit 35
Punkten aufdrückte. Dennoch hielten die Panthers immer wieder dagegen, ließen sich auch von zwischenzeitlichen Rückständen nicht entmutigen und suchten konsequent ihre Chancen.
Besonders erfreulich aus Sicht der Panthers waren die Leistungen der beiden jüngsten Spieler im Team. Tim Schmidt war mit seinen erst acht Jahren die offensive Säule im Spiel der Panthers und kam auf starke 16 Punkte. Mit viel Mut, Zug zum Korb und großer Entschlossenheit übernahm er immer wieder Verantwortung. Auch Sam Mirzaie zeigte eine starke Partie. Mit viel Spielwitz, Übersicht und großer Leidenschaft setzte er wichtige Akzente und belohnte sich am Ende mit 9 Punkten.
Ein besonderes Lob verdiente sich zudem Hanne Quandt, die vor allem in der Teamdefense eine tolle Leistung zeigte. Mit großem Einsatz, hoher Aufmerksamkeit und gutem Defensivverhalten hatte sie wesentlichen Anteil daran, dass die Panthers als Mannschaft immer wieder stabil verteidigten. Vor allem gegen den Topscorer der Gastgeber verteidigte sie sehr stark und stellte sich immer wieder in den Dienst des Teams.
Trotz der Niederlage überwog nach dem Spiel die Zufriedenheit mit dem Auftritt der Mannschaft. Trainer Sebastian Lindenberg ordnete die Partie entsprechend positiv ein: „Ungeachtet der Differenz von 22 Punkten müssen wir dieses Spiel als ein sehr gutes Spiel bewerten. Rechnet man es auf die einzelnen Achtel herunter, haben oft nur zwei oder drei Punkte gefehlt, um das Spiel noch enger zu gestalten. Hier ein gesicherter Rebound, dort ein verwandelter Korbleger – das sind die Kleinigkeiten, die am Ende den Unterschied gemacht haben.“
Besonders hob Lindenberg hervor, wie stark sich sein Team auf den Gegner eingestellt habe: „Wir dürfen nicht vergessen, dass wir gegen einen immens starken Gegner gespielt haben. Die Mannschaft hat sich mental und spielerisch sehr gut darauf eingestellt. Die taktischen Anweisungen wurden in jedem Achtel zur vollsten Zufriedenheit umgesetzt. Das ist in diesem Alter alles andere als selbstverständlich. Dafür ein großes Lob an die Spieler für diesen starken Fokus.“ Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Mannschaft sieht der Panthers-Coach viele positive Ansätze: „Es sind Kleinigkeiten, an denen wir weiter arbeiten werden. Aber die Richtung stimmt absolut.“
So stand am Ende zwar keine Überraschung beim Tabellenführer, wohl aber die Erkenntnis, dass die Panthers U12 IV mit Einsatz, Disziplin und viel Herz auch gegen starke Gegner absolut konkurrenzfähig auftreten kann.

