Klassenerhalt perfekt: Panthers schlagen USC Magdeburg vor starker Kulisse mit 85:73

war zu spüren, dass dieser Abend etwas Besonderes werden würde: Über 200 Zuschauer sorgten für eine lautstarke, basketballbegeisterte Atmosphäre. „Wir haben die Mannschaft von der ersten Minute an getragen und für eine unfassbare Stimmung gesorgt“, resümierte Christian Deike, Fanbeauftragter der Panthers. Besonders erfreulich: Mehr als 50 Kinder aus den Kinder- und Jugendmannschaften waren ebenfalls in der Bodelandhalle und unterstützten das „Flaggschiff“ der Panthers lautstark.

Sportlich lieferten sich beide Teams einen echten Schlagabtausch. Die Magdeburger versuchten dabei mit einem schnellen Spielstil immer wieder, Unruhe in die Defensive zu bringen. Doch die Panthers antwortete mit einer wachen, geschlossenen Teamdefensive, hielt die Intensität hoch und blieb auch dann stabil, wenn der USC das Tempo anzog. „Dennoch hatten wir Probleme im Ballvortrag – zumindest phasenweise. Doch auch dafür haben wir schnelle Antworten gefunden“, ordnete Trainer Nestor Katsagiorgis die Partie ein.

Die Panthers erwischten einen guten Start (21:19), musste sich aber auf einen Gegner einstellen, der immer wieder dagegenhielt. Zur Halbzeit lagen die Panthers knapp mit 37:32 vorn – auch, weil Rückkehrer Sebastian Lindenberg im zweiten Viertel mit 11 Punkten wichtige Akzente setzte. Nach der Pause drehte Magdeburg kurzzeitig das Spiel, doch die Panthers fanden ihren Rhythmus zurück. Im Schlussviertel setzten sie dann das entscheidende Ausrufezeichen und zogen mit einem 28:19-Endspurt davon.

Offensiv überzeugten die Panthers mit Ausgewogenheit und Nervenstärke: Dominik Gottowik bestätigte seine aufsteigende Form der vergangenen Wochen – darunter fünf verwandelte Dreier. Topscorer Alexander Helten agierte mit 15 Punkten verhältnismäßig unauffällig, aber äußerst effizient und wurde im Scoring hervorragend entlastet: Felix Braun steuerte 16 Punkte bei, Lindenberg und Gottowik ebenfalls jeweils 17. „Vier Spieler mit 15 oder mehr Punkten auf das Parkett zu stellen, entlastet den Einzelakteur immens und stellt die Defensive des Gegners natürlich vor Probleme“, lautete das Fazit des Trainers.

Auch von außen fielen die Würfe: Mit insgesamt zehn erfolgreichen Dreiern setzten die Panthers ein deutliches Zeichen. An der Freiwurflinie bewies das Team zudem die nötige Ruhe und traf 19 von 28 Versuchen (68 Prozent) – ein wichtiger Faktor, um die Führung in der Crunchtime abzusichern.

Neben den scorenden Leistungsträgern gab es weitere wichtige Beiträge: Timon Hilse setzte in seinem Kurzeinsatz starke defensive Akzente. Emil Ottersberg krönte die Schlussminuten mit energischem Offensivdrang vor heimischem Publikum und setzte die Schlusspunkte einer insgesamt starken Teamleistung. René Schneider war nach überstandenem Infekt noch nicht wieder bei hundert Prozent, konnte dem Team aber dennoch wichtige Minuten geben. Katsagiorgis betonte: „René war noch nicht hundertprozentig fit – wir sind dennoch als Mannschaft aufgetreten und haben den Sieg gemeinsam geholt.“

Mit dem Erfolg schließen die Panthers eine starke Oberliga-Saison auf Platz sechs ab – „mit einem Sieg mehr hätten wir sogar einen Playoff-Platz bekommen“, so Katsagiorgis. Auch wenn damit die Oberliga-Saison der Panthers beendet ist, laufen die Planungen für die kommende Spielzeit bereits an. Ein Schwerpunkt bleibt dabei die konsequente Einbindung des Nachwuchses. „Wir wollen die Jugendspieler aktiv integrieren. Dies hat zum Großteil schon funktioniert, dennoch werden wir das Vorhaben ernsthaft intensivieren, um den jungen Spielern weitere Perspektiven aufzubieten“, betonte Gunter Schimpfermann.

Mit dem Klassenerhalt und einem überzeugenden Auftritt vor beeindruckender Kulisse endet die Saison für die Panthers mit einem sportlichen Ausrufezeichen – und mit Rückenwind für alles, was kommt.

Es spielten: Timon Hilse, Dominik Gottowik (17 Punkte, 5 Dreier), Emil Ottersberg (2), Sebastian Lindenberg (17, 2/2 Freiwürfe, 3 Dreier), Gunter Schimpfermann (3, 1 Dreier), Alexander Helten (15, 8/10, 1 Dreier), Christopher Hahn (2), Jörg Göhler (2, 0/2), Christian Meier (3, 1/6), Felix Braun (16, 4/4), René Schneider (6, 2/2), Dustin Fessel (2, 0/2).

image0.jpeg Kabinenbild mit Symbolcharakter: Die U12 feiert gemeinsam mit der Herrenmannschaft den Klassenerhalt (Foto: Verein)

Das 85:73 vor über 200 Zuschauern hat allen Freude bereitet. Hier die erleichterten René Schneider, Timon Hilse und Alexander Helten (v.l.). (Foto: Verein)