U14 der Panthers bezwingt Science City Jena mit 81:68

Die U14 der GutsMuths Quedlinburg Panthers / Martineum Halberstadt hat in der Mitteldeutschen Liga ein echtes Ausrufezeichen gesetzt und Science City Jena, einen der Titelanwärter, mit 81:68 bezwungen. Jena war in kompletter Kaderstärke angereist – doch die Panthers fanden vor allem nach der Pause die besseren Antworten und drehten die Partie mit viel Energie, Disziplin und klaren Abläufen.

Zur Halbzeit lagen die Panthers nach einem starken Start (20:15) und einem zweiten Viertel, das an Jena ging (12:20), knapp zurück (32:35). Entscheidend war dann die zweite Hälfte: Die Panthers kamen fokussiert aus der Kabine, verteidigten konsequent und setzten offensiv immer wieder die einstudierten Spielzüge durch. Jena fand nur selten Lösungen gegen die aggressive, gut abgestimmte Teamverteidigung und konnte insgesamt lediglich sechs Dreier verwandeln. Der Lohn: ein dominantes drittes Viertel (26:14), das die Partie kippte, und ein kontrolliertes Schlussviertel (23:19). Zwischenzeitlich wuchs der Vorsprung auf bis zu 22 Punkte – trotz vier Gleichständen und fünf Führungswechseln im Spielverlauf.

Trainer Katsagiorgis: „Sehr stolz – vor allem auf unsere zweite Hälfte“

Entsprechend zufrieden zeigte sich Head Coach Nestor Katsagiorgis nach dem Schlusspfiff: Er sei „sehr stolz auf die Mannschaft“, betonte er, „weil wir uns insbesondere in der zweiten Hälfte sehr gut verhalten haben“. Genau dort hätten die Panthers mit Ruhe, Einsatz und klugen Entscheidungen den Unterschied gemacht. Offensiv lief der Ball, die Abschlüsse wurden konsequent herausgespielt – Jena hatte auf viele der Panthers-Angriffe selten eine Antwort.

Boxscore: Stagge und Kühnau führen die Panthers

Auch der Boxscore unterstreicht die geschlossene und zugleich punktstarke Leistung: Diego Stagge war mit 29 Punkten der beste Werfer der Panthers und traf 8/11 von der Freiwurflinie (73%). Leon Kühnau glänzte mit 25 Punkten (5/8 Freiwürfen) und prägte das Spiel über weite Strecken. Charlie Hölzer steuerte starke 16 Punkte bei. Noah Bellmunt kam auf 5 Punkte, Tobias Görnandt auf 8 Punkte bei perfekter Freiwurfquote (4/4). Insgesamt trafen die Panthers 22 von 35 Freiwürfen – starke 63% – und belohnten sich so für ihre konsequent herausgespielten Abschlüsse.

Mit diesem Erfolg gegen den Spitzenreiter sendet die U14 der Panthers ein klares Signal in der Mitteldeutschen Liga – und zeigte vor heimischem Publikum, was möglich ist, wenn Intensität, Teamplay und Disziplin zusammenkommen.