Panthers feiern klaren Auswärtssieg in Halle – 71:54 beim Tabellenzweiten

Mit einer geschlossenen Teamleistung und hoher Intensität haben die GutsMuths Quedlinburg Panthers/Martineum Halberstadt beim USV Halle II ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Nach vier Niederlagen in Serie gewann das Team mit 71:54 (34:36) und überzeugte vor allem nach der Pause in einem körperlich hart geführten Spiel.

Enges Duell vor der Pause – Panthers bleiben stabil

Die Partie begann ausgeglichen und intensiv. Halle lag nach dem ersten Viertel mit 20:17 vorn, auch im zweiten Abschnitt blieb es knapp (16:17), zur Halbzeit führten die Gastgeber hauchdünn mit 36:34. Die Panthers waren jedoch gut als Team auf die Physis eingestellt, ließen sich nicht beeindrucken und blieben in Reichweite.

Trainer Nestor Katsagiorgis lobte nach der Partie den Auftritt seiner Mannschaft: „Wir haben guten Teambasketball gespielt, auch immer wieder mit dem Extrapass den besser postierten Mitspieler gefunden und in Szene gesetzt“, so ein zufriedener Coach.

Defensive als Schlüssel – Halle in Halbzeit zwei mit nur 18 Punkten

Nach dem Seitenwechsel schalteten die Panthers defensiv einen Gang höher – und entschieden das Spiel mit konsequenter Verteidigung und starker Arbeit am defensiven Brett. In der zweiten Halbzeit ließen die Panthers lediglich 18 Punkte zu – sieben davon im Schlussviertel. Besonders wichtig: die Rebounds in der eigenen Zone. Christopher Hahn und Dustin Fessel sicherten mehrfach starke Defensivrebounds und verhinderten zweite Chancen des USV.

Auch Dominik Gottowik unterstrich die defensive Disziplin: „Ebenso war es die Defense am Ball. Auch funktionierte die Rotation in der Defense gut; Halle hat in Summe nur einen Dreier getroffen, ein Indiz für unsere gute Defensivarbeit“, schilderte der junge Guard das Geschehen.

Offensiv setzte das Team auf Ausgeglichenheit: Alexander Helten führte mit 21 Punkten, musste erneut hart für seine Abschlüsse arbeiten, verstand es aber zugleich, Mitspieler immer wieder gekonnt in Szene zu setzen. René Schneider steuerte 13 Punkte bei, dazu kamen Dominik Gottowik (15) und Dustin Fessel (8). Auffällig: Die Einsatzzeiten waren breit verteilt – nur Helten und Schneider standen länger als 25 Minuten auf dem Feld, dahinter trugen viele Akteure ihren Teil bei.

Gottowik macht den Deckel drauf – Blick auf Magdeburg

Im letzten Viertel sorgte Dominik Gottowik für die Vorentscheidung: Mit drei erfolgreichen Dreiern in Serie zog er den Gastgebern endgültig den Stecker. Insgesamt trafen die Panthers zehnmal von außen und setzten damit in den entscheidenden Momenten die Akzente.

Der Trainer ordnete den Auftritt auch mit Blick auf die Saison ein: „Diese Intensität, die wir auswärts beim Tabellenzweiten USV Halle gebracht haben, hätten wir über die Saison bringen müssen, dann hätten wir drei, vier Siege mehr auf dem Konto. Dennoch bin ich sehr stolz auf das Team.“

Viel Zeit zum Feiern bleibt allerdings nicht: Am kommenden Samstag steht das nächste wichtige Spiel an. Zu Hause gegen den USC Magdeburg geht es für die Panthers um die endgültige Sicherung des Klassenerhalts. Katsagiorgis kündigt eine intensive Trainingswoche an: „Wir werden unter der Woche wieder hart trainieren, insbesondere defensiv werden wir weiter an der Strategie arbeiten, den Gegner bei möglichst wenig Punkten zu halten“, so der Trainer.