U16-Panthers stürmen mit 87:64-Heimsieg gegen USC Magdeburg auf Platz 2 der Landesliga

Die U16 der BG GutsMuths Quedlinburg Panthers/Gymnasium Martineum Halberstadt hat in der Landesliga im Heimspiel gegen den USC Magdeburg ein echtes Ausrufezeichen gesetzt: Mit 87:64 sicherte sich das Team in der Sporthalle am Martineum den Erfolg und damit den zweiten Tabellenplatz. Nach fünf Siegen und einer Niederlage bleibt die Mannschaft in der Spitzengruppe fest verankert.

Dabei begann die Partie zunächst eng: Nach dem ersten Viertel lagen die Panthers knapp mit 20:17 vorn. Entscheidend war dann ein starkes zweites Viertel, das die Gastgeber mit 33:7 für sich entschieden. Zur Halbzeit stand es folgerichtig 53:24 – ein Vorsprung, der die Richtung vorgab und den Magdeburgern früh den Rhythmus nahm.

Statistiken, die Dominanz belegen

Im Mittelpunkt stand vor allem die Offensivleistung von Jannik Matlach, der mit 38 Punkten Topscorer der Partie wurde und dabei eine starke Trefferquote an der Freiwurflinie auflegte (10/13, 77%). Ebenso wichtig: Heinrich Kaus lieferte über die komplette Spielzeit ab und kam auf 21 Punkte. Für zusätzliche Entlastung sorgte Jakob Möhring mit 12 Punkten. Insgesamt brachten die Panthers 87 Punkte aufs Scoreboard. Ein Manko dass weiterhin bleibt, ist die ausbaufähige Freiwurfquote; das Team traf im Spiel lediglich 47%, bei 30 Versuchen.

Nach der Pause zeigte der USC Magdeburg Moral und gewann das dritte Viertel mit 25:15. Doch die Panthers blieben ruhig, setzten ihre Prinzipien weiter durch und kontrollierten im Schlussabschnitt mit 19:15 wieder das Geschehen – der Endstand von 87:64 war die logische Konsequenz.

Jannik Matlach, hier beim Freiwurf, mit starker Performance (Foto: Marko Heiroth)

Trainer Katsagiorgis: „Sehr stolz – und da ist noch viel mehr drin“

Der Trainer zeigte sich nach dem Spiel hochzufrieden: „Ich bin sehr stolz auf die Mannschaft. Die Jungs haben enormes Potenzial und zeigen das Woche für Woche auf dem Parkett.“ Besonders positiv bewertet er die Entwicklung im taktischen Bereich: „Unsere U16 setzt die taktischen Maßnahmen mittlerweile sehr gut um – offensiv wie defensiv bringen wir den Gegner unter Druck.“

Ein weiterer Baustein für die Reife des Teams: Mehrere Spieler trainieren bereits im Herrenbereich mit und sammeln vereinzelt Spielzeiten. „Das hilft enorm in der körperlichen und mentalen Entwicklung“, so Katsagiorgis. Und er blickt bewusst nach vorne: „Diese Mannschaft hat mit ihren Spielern ein enormes Potenzial, in der kommenden Saison auch in der U17-Mitteldeutschen Liga (MDL) zu spielen. Genau da wollen wir hin – und uns dann im überregionalen Vergleich mit Teams wie Jena, Chemnitz, Potsdam, Wolmirstedt, Dresden und weiteren messen. Das ist eine Herausforderung, auf die wir richtig Lust haben.“

Gleichzeitig bleibt der Fokus auf dem Hier und Jetzt: Das nächste Spiel gegen den USV Halle wird richtungsweisend. Mit dem Rückenwind des deutlichen Heimsiegs wollen die Panthers ihre starke Ausgangslage bestätigen – und den zweiten Tabellenplatz weiter festigen.

Leon Kühnau, am Vormittag noch mit der U14 Landesliga-Mannschaft aktiv, zeigte eine gute Partie in der U16 mit knapp 20 Minuten Spielzeit (Foto: Marko Heiroth)