Panthers U14-weiblich überzeugen trotz Niederlage – starkes 34:39 gegen Magdeburg

Die U14 weiblich der GutsMuths Quedlinburg Panthers/Martineum Halberstadt befindet sich in ihrer ersten Saison – und zeigt gegen jeden Gegner, wie schnell sie sich entwickelt. Auch im dritten Saisonspiel der Bezirksligasaison gegen den 1. Magdeburger BC (AK), der mit älteren Spielerinnen antrat, hielten die jungen Panthers stark dagegen und verloren nur knapp mit 34:39. Die Partie war über weite Strecken von ständigen Führungswechseln geprägt, was die starke Leistung des Teams zusätzlich unterstreicht.

Starke erste Hälfte mit viel Tempo und Mut
Von Beginn an spielten die Panthers konzentriert und selbstbewusst. Die taktischen Vorgaben der Trainerin wurden gut umgesetzt, was Trainerin Yvonne Kriseleit hervorhob: „In der ersten Halbzeit haben die Spielerinnen unsere Ideen hervorragend umgesetzt. Zwei richtig gute Viertel.“

Offensiv trugen besonders Nele Rübenack (14 Punkte) und Stella Vogel (10 Punkte) das Team. Wie Hanne Quandt auch, standen beide fast durchgehend auf dem Feld und sorgten für wichtige Impulse in den wechselnden Führungsphasen. Thea Ritzrau steuerte zudem 9 Punkte bei, bevor sie verletzungsbedingt pausieren musste. Auch defensiv überzeugte die Mannschaft. Die Panthers erkannten früh Unsicherheiten im Magdeburger Spielaufbau und nutzten diese zu zahlreichen Ballgewinnen.

Time Out: Trainerin Yvonne Kriseleit mit Instruktionen, aber auch viel Lob an die junge Mannschaft (Foto: Verein)

Kondition kostet am Ende den Sieg – trotzdem starke Teamleistung
In der zweiten Halbzeit schwanden die Kräfte. Das junge Team – mit Spielerinnen, die teilweise sogar noch in der U12 spielberechtigt wären – konnte das Tempo der ersten Hälfte nicht vollständig halten. „Am Ende hat uns die Kondition gefehlt. Dadurch haben wir vorne nicht mehr gut getroffen und hinten zu leichte Körbe zugelassen“, so Kriseleit. Zusätzlich fehlten zwischenzeitlich Thea Ritzrau und Klara Möhring, was im Spielverlauf spürbar war. Trotzdem bleibt der Eindruck eines geschlossenen, kämpferischen Auftritts „Wir haben als Mannschaft gespielt – das war eine sehr gute geschlossene Leistung. Ein kleines Manko ist indes die schlechte Freiwurfquote. Daran werden wir arbeiten.“

Die U14 der Panthers zeigt in ihrer Debütsaison, dass sie bereits jetzt gegen körperlich überlegene Teams mithalten kann. Eine Entwicklung, die Hoffnung auf weitere starke Auftritte macht.

Es spielten: Hanne Quandt (1, 1/2 Freiwürfe), Alissa Schneider, Stella Vogel (10, 0/4), Emma Schmidt (0/2), Klara Möhring, Nele Oppel, Thea Ritzrau (9, 1/6), Nele Rübenack (14, 0/2).